Bootsbau

 

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„Burgdorf schreibt Geschichte“, so lautet das diesjährige Motto des Stadtmarketingvereins und so ist auch die Kooperation zwischen der Segelsparte des Sport- und Schützenvereins in ALGS 300Schillerslage mit der Astrid-Lindgren-Grundschule zu verstehen. Die erste Segel-AG an einer Schule in Burgdorf startete am 16.02.2011 mit einer Gruppe von 10 begeisterten Schulkindern im Alter von 9 bis 10 Jahren.

Zunächst steht die Theorie im Vordergrund, um die Grundlagen für die Funktionsweise eines Segelbootes zu verstehen. Warum schwimmt ein Boot, welche Antriebe gibt es, woher kommt der Wind und wann können wir segeln? Fragen über Fragen, die man anhand vorbereiteter Versuche mit und ohne Wasser schnell begreifen kann. Auch Begriffe wie, Steuerbord und Backbord, stehendes und laufendes Gut, Kielschwein, Klampen, Fender, Schwert und Baum müssen dem angehenden Seemann in Fleisch und Blut übergehen. Nicht zu vergessen sind die unterschiedlichen Knoten, die schnell gesteckt oder geworfen werden und die unter Spannung halten und im entspannten Zustand schnell wieder zu lösen sind. Auch die Schifffahrtsregeln, die Navigation und die unterschiedlichen Kurse und Manöver sind Teil der theoretischen Ausbildung.ssk-burgdorf

Für den Bootsbau hat die Segelsparte des Sport- und Schützenvereins in Schillerslage einen Bausatz geordert, damit die einzelnen Bootselemente nicht noch durch die Kinder ausgesägt werden müssen. Neben den Holzbauteilen sind auch alle Verbindungsmittel, Leime, Gewebe und Lacke im Lieferumfang enthalten. Verbunden werden die Elemente mit „Stitch und Glue“ einer modernen Bootsbaumethode, bei der die Kanten und Fugen mit Draht „vernäht“ werden. Dieses schnelle, sichere und effektive Verfahren ermöglicht es, den Rumpf des Bootes an einem Nachmittag vollständig zusammenzusetzen und zu verkleben.

 

 

Bericht zum Projekt Eigenbootsbau mit der Segel AG:

 

Sonntag, 27.02.2011:Segel AG

Am letzten Mittwoch hatten die Kinder der Segel-AG Pause. Dafür traf sich an diesem Tag der Förderverein der Astrid-Lindgren-Grundschule. Die Spartenleitung stellte dort den Eltern das neue Konzept der Segel-AG vor. Neben einer Präsentation der Segelsparte sowie der Lerninhalte und der Praxisausbildung wurden auch die Kosten vorgestellt. Der Optimist, der im Eigenbau unter Anleitung durch die Grundschüler hergestellt werden soll, wird komplett segelfertig rd. 1.800 € kosten. Zwischen dem Sport- und Schützenverein Schillerslage und der Astrid-Lindgren-Grundschule wird es einen Nutzungsvertrag geben, der regelt, dass das Boot dem Verein gehören, aber von der Astrid-Lindgren-Grundschule getauft und für besondere Aktionen, wie Einschulung, Theateraufführungen und sonstigen prestigefördernde Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird. Der Förderverein beschloss an diesem Abend dieses sehr ambitionierte AG-Angebot an der Grundschule mit insgesamt 300,- € zu bezuschussen und bat um Fortsetzung dieser Initiative für das kommenden Jahr. Auf Antrag könne der Segelsparte für die zukünftigen besonderen Aufwendungen wie Bootstransport, Reparaturen etc. ggf. weitere 100,- € gewährt werden. Wichtig ist allen Beteiligten, dass dieses Projekt weiter fortgesetzt und nachhaltig in der Schullandschaft der Stadt Burgdorf wirkt. Die Segelsparte bedankte sich für die finanzielle Unterstützung ihres Engagements und wird die noch fehlenden Finanzmittel durch eine umfangreiche Fundraising-Aktion aufbringen.

 

Samstag, 05.03.2011:

Am 2.3.2011 fand eine weitere Theorie-Doppelstunde statt. Neben einer gründlichen Wiederholung der vergangenen Stunde und der Kontrolle der Hausaufgaben, die alle prima erledigt hatten, verteilte Ausbilder Johannes-Peter Reuter die Elterninformationen und die Arbeitshefte. Die Kinder wurden gebeten, den Beitrag für das Arbeitsheft, 12,90 € sowie die unterschriebenen und ausgefüllten Einverständniserklärungen zum nächsten Termin am 16.03.2011 mitzubringen. Außerdem haben die Kinder 50 cm lange Leinen erhalten; zum Knoten üben wo und wann immer es geht. Arbeitshefte und Leinen werden ab jetzt immer zur AG mitgebracht. Oliver Vollmering, einer unserer Ausbilder, der die Kinder unter Anderen während der praktischen Ausbildung auf dem Wasser betreut, wurde den Kindern vorgestellt und von allen gleich herzlich begrüßt. Das wichtigste Thema waren diesmal die Knoten. Neben dem Kreuz- und Achtknoten, den wir bereits in unserer letzten Einheit kennengelernt hatten und die nun mit den Händen auf dem Rücken geschlagen werden mussten, kamen jetzt der Schot- und Palstek hinzu. Diese schon sehr anspruchsvollen Knoten wurden von allen Kindern nach einigem Üben gemeistert und sollen nun bis zum kommenden Termin zu Hause geübt werden. Ein weiteres Thema war die richtige Kleidung. Olli hatte dazu seine Segeljacke und seine automatische Rettungsweste mitgebracht. Der Forderung der Kinder, die Weste doch einmal auszulösen, hat er mit dem Argument der teuren Druckluftpatrone allerdings widerstehen müssen. Vielleicht machen wir das später einmal. Leider war die Zeit wieder viel zu schnell vorbei. Fortsetzung folgt in 14 Tagen. Dieser Termin wird dann von 12.50 bis 18.00 Uhr dauern. Dann geht’s richtig los: Wir beginnen mit dem Bau unseres Optimisten damit der rechtzeitig bis Mai fertig wird. Wenn alle Eltern zustimmen, gibt’s dann auch die ersten Fotos.

 

Mittwoch, 16.03.2011:

Heute verwandelte sich der Werkraum der Astrid-Lindgren-Grundschule in eine kleine „Werft“. Zehn eifrige Kinder bauten unter Anleitung von Ausbilder Hartmut Conrad und Johannes Reuter die Einzelteile für den Rumpf einer „Optimisten“-Jolle zusammen. Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr wurde mit nur einer kleinen Unterbrechung im Wechsel gebüffelt und gewerkelt, da auch der Theorieunterricht nicht zu kurz kommen durfte. Eine willkommene Abwechslung gab es gegen 15.00 Uhr als Frau Wißmer und Frau Schunk mit zwei riesigen Paletten Pizza und mehreren Litern an Getränke auftauchten um unsere kreative Pause kulinarisch aufzuwerten. Allen Beteiligten dieser Aktion ein herzliches Dankeschön! Die Überraschung ist Euch sehr gelungen.

Während der Rumpf Stück für Stück Gestalt annahm, wurde das seglerische Grundwissen weiter trainiert. Neben dem Webeleinstek lernten wir heute noch den 1 ½ Rundtörn mit 2 halben Schlägen kennen. Zwei Knoten, die zum Beispiel zum Festmachen der Vorleine eines Bootes an Land genutzt werden können. Auch die einzelnen Bestandteile eines Bootes müssen mit den seemännischen Fachausdrücken benannt werden können. Wozu braucht eine Jolle ein Schwert und einen Baum an Bord? Gehören Stag und Want zum stehenden oder laufenden Gut? Welche Kollisionsverhütungsregeln und Kurse am Wind gibt es? Wie werden die Manöver wie Halsen und Wenden gefahren? Alle diese Fragen wurden anhand von Tafelbildern und mit Hilfe des Arbeitsbuches besprochen. Da alle Kinder fleißig mitgeschrieben haben, wird unser schriftlicher Zwischentest, den wir in der nächsten Stunde schreiben werden, sicherlich für keinen unserer Segelanwärter ein Problem darstellen.

Auch die Lehrer und Lehrerinnen der Astrid-Lindgren-Grundschule schauten interessiert vorbei, um sich nach dem Fortgang des Bootsbauprojektes zu erkundigen. Stolz und begeistert erzählten die zukünftigen Süßwasserkapitäne von den Abenteuern in unserer Segel-AG. Auch für ein Theaterstück in der Schule ist die Jolle bereits als Dekorations- und Staffageobjekt gebucht.

Wir sind alle gespannt, wie weit wir bei unserem nächsten Termin mit dem Projekt vorankommen.

 

Mittwoch, 30.03.2011:

Am 30.03.2011 fand wieder die Segel-AG statt. Wieder wurde erneut intensiv am Bootsrumpf gewerkelt. Zunächst musste aber erst der Theorieunterrichtsstoff aus der vergangenen Stunde wiederholt werden. Knoten, Knoten und immer wieder Knoten. Es klappt schon sehr gut und beim nächsten Mal haben alle Kinder die Gelegenheit, ihr Wissen praktisch und schriftlich unter Beweis zu stellen.

Der Rumpf des „Optimist“ nimmt weiter langsam Gestalt an. Alle Kanten wurden mit Raspel und Feilen bearbeitet und soweit vorbereitet, dass die Gewebeeinlagen aufgebracht und mit Epoxidharz getränkt und verspachtelt werden können. In der nächsten Stunde nach den Osterferien kann vielleicht schon der Lack aufgetragen werden. Ehe sich die Kinder versahen, war die Stunde wieder vorbei. Schade! Allen hat es wieder enorm viel Spaß gemacht zu sehen, wie der Bootsrumpf weiter Schritt für Schritt der Fertigstellung entgegen geht. Leider müssen wir bis Mitte Mai warten, bis das Boot „vom Stapel laufen kann“. Hartmut und ich wünschen Euch erholsame und frohe Osterferien mit vielen bunten Eiern, bevor wir uns am 04.05.2011 wiedersehen.

 

Frohe Ostern!

 

Mittwoch, 04.05.2011:

Nach der etwas längeren Pause über die Osterferien fand am Mittwoch, den 04.05.2011 die letzte Theoriedoppelstunde statt, bei der zunächst ein kleiner Test geschrieben wurde. Ziel war es, die gelernten Begrifflichkeiten in den richtigen textlichen Zusammenhang zu bringen. Jeder saß an einem Einzelplatz und konnte somit ungestört die beiden Seiten konzentriert durcharbeiten. Nach der Testabgabe standen noch letzte Instruktionen vor unserer ersten Praxisstunde auf dem Steinhuder Meer auf dem Programm, bevor die Kinder mit dem Versprechen nach Hause entlassen wurden, dass bei unserem nächsten Treffen der Test korrigiert an alle zurückgegeben wird.

 

Samstag, 14.05.2011:

Am vergangenen Samstag, den 14.05.2011, war es dann soweit, dass das Finish des Bootsrumpfes vollendet werden sollte. Bei sonnigem Wetter, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Regentropfen, fanden sich alle Bootsbauer gut gelaunt und motiviert ein. Es wurde wieder in zwei Schichten gearbeitet. Während die eine Gruppe die Filzroller schwang, übte die andere Gruppe noch einmal die Knoten. Dies ist deshalb so wichtig, da wir bereits am 28.05.2011 mit unseren Booten zum ersten Mal zu einer Testfahrt auf das Wasser gehen. Dort soll dann endlich das theoretisch erlernte in die Praxis umgesetzt werden.
Damit die noch nicht verstandenen Fragen geklärt werden können, wurde das Ergebnis des Theorietests mit jedem einzelnen Teilnehmer persönlich durchgesprochen. In den Pausen, in denen der Rumpf trocknen musste, unterhielt Maren Mönkemeyer, unsere Ausbilderin, die Kinder mit lustigen Ballspielen. Hartmut Conrad bereitete derweil am Grill das Mittagessen bestehend aus Spare-Ribs, Würstchen und Steaks vor. Gemeinsam aßen und tranken alle mit viel Appetit in großer Runde. So gestärkt konnte dann noch einmal Hand an den Bootskörper angelegt werden. Ein letzter Höhepunkt des Tages war der Besuch von Frau Köhler, einer Redakteurin des HAZ-Anzeigers von Burgdorf, die die Kinder der Segel-AG der Astrid-Lindgren-Grundschule beim Bootsbau kennenlernen wollte. Mit Begeisterung gingen die Kids offen auf alle Fragen ein und freuten sich, dass sich neben den Eltern jetzt auch die Presse für dieses Projekt interessiert.

Hier ist der Zeitungsartikel als pdf:

 

Samstag, 28.05.2011:

9.45 Uhr, Bewölkt, 14 Grad Außentemperatur und 3-4 Beaufort Windstärke. Optimale Bedingungen für unseren ersten Segelausflug auf dem Steinhuder Meer. Im Konvoi mit 6 Fahrzeugen zwei Hängern, 6 Booten insgesamt 18 Kindern und Betreuern fuhren wir nach Mardorf um dort unsere neuen Boote erstmals zu Wasser zu lassen. Entgegen unseren Schätzungen vergingen jedoch 2 Stunden bis auch das letzte Boot komplett ausgerüstet im Wasser lag. Maren, Tanja, Dirk und später auch Oliver betreuten die Kinder in den Opti`s und dem Schlauchboot, während Johannes den Rest der Mannschaft in der Jolle schulte. Leider mussten wir gegen 15.00 Uhr unsere Tour unterbrechen, da eine Sturmwarnung herausgegeben wurde. Nachdem die Front durchgezogen war, konnten die Optis im sicheren Hafen ihre Kreise weiter ziehen. Um 16.00 Uhr begannen wir dann, die Boote und Fahrzeuge zu beladen und konnten gegen 17.30 Uhr die Rückreise antreten. Zurück in Schillerslage waren die Kinder müde und abgekämpft. So ein kompletter Tag am Wasser ist schon ganz schön anstrengend. Alle sind aber so begeistert und glücklich, dass sie unser nächstes Segel-Event am Samstag vor Pfingstsonntag kaum noch abwarten können. Auch wir, die Betreuer sind begeistert, wie viel talentierte Kinder unter unseren Anfängern sind und wie unkompliziert diese Aktion gemeinsam abgelaufen ist.

 

Samstag, 11.06.2011:

9.45 Uhr, wolkenlos, 18 Grad Außentemperatur und 3 Beaufort Windstärke aus Westen. Wieder finden wir ideale Bedingungen für das 2. Segelevent auf dem Steinhuder Meer. Mit elterlicher Unterstützung, für die ich mich an dieser Stelle besonders bedanken möchte, fuhren wir wieder nach Mardorf. Drei Opti´s, die Jolle sowie und ein Speedbreed wurden zu Wasser gelassen. Mittlerweile klappt es mit dem Segeln bei einigen schon so gut, dass sie selbst den Optimisten steuern können. Ich denke, dass es uns beim nächsten Mal gelingt, allen so viel Selbstvertrauen zu vermitteln, dass jeder allein in der Lage ist, das Boot zu führen. Wir werden dann auch das Hafenbecken verlassen und zu einem kleinen Ausflug auf das Steinhuder Meer aufbrechen. Ich bin gespannt, wie das klappt.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch alle Eltern einladen, mit uns nach Mardorf zu fahren, um dort die Kinder beim Segeln zu beobachten. Da wie angekündigt auch die Presse am Steg erscheinen wird um über unsere Aktion zu berichten und die Kinder mit den Booten im Bild festzuhalten, gehe ich davon aus, dass wir wieder alle einen schönen Tag am See erleben werden. Leider muss daher das angekündigte Grillen ausfallen. Die Kinder werden aber dennoch eine kleine Überraschung zum Abschluss der Segel-AG erhalten. Auch die Rückfahrt wird aus diesem Grund mindestens eine Stunde später erfolgen.

Ein weiteres Highlight wird die Bootstaufe am 27.06.2011 um 9.45 Uhr in der ersten großen Pause im Foyer der Astrid-Lindgren-Grundschule sein. Hierzu lade ich auch wieder alle Eltern ein, die es sich zeitlich einrichten können. Alle unsere Sponsoren (Förderverein, Stadtsparkasse und Stadt Burgdorf) werden durch ihre Vertreter ebenfalls anwesend sein. Leider fehlt unserem Boot noch ein treffender Name. Am besten einer, der auch im Zusammenhang mit Astrid-Lindgren steht. Bitte sendet mir daher noch dringend Eure Vorschläge (per Mail). Ich freue mich schon sehr auf Eure Zusendungen und bin gespannt was ihr Euch einfallen lasst.


Samstag, 25.06.2011:

Auch am letzten Tag unserer praktischen Ausbildung lässt uns das schöne Wetter nicht im Stich. Mit Sack und Pack sind wir wieder in Mardorf angekommen um heute zu sehen, wer sich allein auf das Steinhuder Meer hinauswagt. Leider müssen wir uns heute mit deutlich weniger Wind zufrieden geben. Kein Grund zu Jammern, so hat jeder die Chance zu zeigen was er kann. Alle sind wieder mit Begeisterung dabei und trauen sich einen Ausflug auf das Steinhuder Meer zu. Am Ende des Nachmittages kann Johannes-Peter Reuter kurz vor der Abreise nach Schillerslage jedem seine Teilnahmeurkunde überreichen. Leider fand der angekündigte Pressetermin nicht statt. Er wird dann erst nach den Sommerferien mit den Teilnehmern der Segel-AG Realschule Burgdorf nachgeholt. Vielleicht begegnen wir dort wieder einem unserer Segel-Kids.


Montag, 27.06.2011:

Heute fand die offizielle Bootstaufe unseres "Eigenbau-Opti" statt. Begrüßt wurden wir gleich am Eingang von unseren "steil gehenden Piraten und Bootsbauern". "Da kommt unser Boot", schallte es aus ihren Kehlen, während Sie eifrig die für die Veranstaltung mitgebrachten Utensilien in die Aula schafften. Auf der Bühne konnte das Boot aber aufgrund seines 3 m hohen Mastes nicht aufgebaut werden, aber vom Boden der Aula bis zur Decke war bis auf wenige Zentimeter ausreichend Platz um den Eltern, Gästen und allen Schülern der Astrid-Lindgren-Schule einen vollständigen Eindruck von den Ausmaßen des Bootes zu geben. Strahlend weiß mit gelben Auftriebskörpern und roten Haltegurten bietet die "Nußschale" ausreichend Platz für 2 Personen. Nach ein paar einführenden Worten des Konrektors Herr Blumenstein wurde das neue Segelboot von allen Teilnehmern der Segel-AG auf den Namen "Atreju" getauft. Genauso unerschrocken und mutig wie das Vorbild aus der "Unendlichen Geschichte" von Michael Ende, haben sich unsere Segelteilnehmer auf das Steinhuder Meer begeben um dort ihre ersten Schritte hin zu einem richtigen "Seebären" zu unternehmen. Nur durch die großzügigen Spenden der Stadt Burgdorf, die durch den Stadtdirektor Dagobert Strecker vertreten wurde, der Stadtsparkasse Burgdorf in Gestalt von Heiko Nebel sowie "last but not least" dem Förderverein der ALGS mit der Vorsitzenden Sabine Wita, konnte dieses Projekt so erfolgreich durchgeführt werden. Leider setzte die heutige Veranstaltung einen Schlusspunkt unter diese Aktion des Sport- und Schützenvereins aus Schillerslage. Alle hatten wir sehr viel Freude und konnten heute schon sagen, dass im kommenden Jahr dieses Projekt ohne den Bootsbau erneut gestartet wird. Wir wünschen nun allen unseren Segelkids erholsame Sommerferien und hoffen den ein oder anderen von Ihnen bei einer unserer Segel-AG-Angebote an den weiterführenden Schulen in Burgdorf wiederzusehen.

 

   
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